Tipps und News
 
 
 
 




Sicherheitstipps



 

Viren, Trojaner, Würmer machen dem Anwender das Leben schwer. Doch wer sich ein wenig über diese Gefahren informiert kann Schlimmeres vermeiden.

Ich möchte Ihnen hier ein paar kleine Tipps geben um zumindest den meisten Gefahren aus dem weg zu gehen.

  1. Antivirensoftware
    Installieren Sie eine aktuelle Antivirensoftware. Falls dies schon geschehen ist, sollten Sie mindestens einmal pro Woche ein Update des jeweiligen Herstellers downloaden.
     
  2. Firewall
    Installieren Sie eine aktuelle Firewall z.B. Zonealarm (Standardversion ist für Privatanwender kostenlos). www.zonelabs.com
    Eine Firewall ist ein Programm, das anderen Programmen zunächst  verbietet, mit einem lokalem Netzwerk oder dem Internet zu kommunizieren
    Programme wie der "Internet Explorer", Netscape und "Outlook Express"  müssen natürlich mit dem Internet kommunizieren. Sollte es allerdings ein unbekanntes, nicht zuordenbares Programm versuchen, könnte es sich hierbei um einen Trojaner oder ein Spywareprogramm handeln.
     

  3. E-Mail Anhang
    Achten Sie bei E-Mail Anhängen insbesondere auf die Dateiendungen.
    entfernen Sie hierfür in den Ordneroptionen das Häkchen bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden". Ein schädlicher Dateianhang könnte jetzt Beispielsweise so aussehen: "DATEINAME.TXT.EXE"
    Seien Sie bei solchen Dateiendungen immer misstrauisch auch wenn Ihnen der Absender bekannt ist. Folgende Dateiendungen können gefährlich sein:
    "EXE; COM; PIF; ZIP; BAT; SCR; uvm." ungefährlicher hingegen: "JPG; JPEG; BMP; MPG; MPEG; AVI; TXT; DOC uvm." Am besten Speichern Sie die betroffene Datei lokal und lassen diese mit Ihrem Virenscanner prüfen oder am sichersten ist Sie löschen das komplette Mail.
     

  4. Massen- und Kettenmails
    Oft tauchen auch Massen- Kettenmails auf, diese sind zwar meistens nicht gefährlich, sie können aber durchaus die Mailserver der Provider bremsen oder sogar ganz lahm legen.
     

  5. Unbeabsichtigte Netzwerkfreigaben
    Achten sie besonders darauf, dass Sie keine Verzeichnisse und Laufwerke freigeben. Viele Anwender haben vielleicht durch rumprobieren, eine Netzwerkfreigabe gesetzt, die dann aus dem Internet für jeden einsehbar ist. Liegt kein Passwortschutz oder ein anderer Sicherheitsmechanismus vor, macht sich ein anderer Benutzer nicht direkt strafbar wenn er beispielsweise ihren gespeicherten Lebenslauf liest. Da das Internet ein Netzwerk aus vielen Computern und Großrechnern ist, auf denen sich Freigaben befinden die über bestimmte Protokolle (HTTP; FTP, TELNET usw.) zu erreichen sind, liegt es auf der Hand das hier kein Straftatbestand vorliegt in sofern die übrigen Gesetze beachtet wurden. Grundsätzlich ist es in keinem Fall zu empfehlen, Dateien die Bankdaten; Geheimnummern oder ähnliches beinhalten, auf einem PC zu speichern, der über eine Internetverbindung verfügt.
     

  6. Bösartige Skripte
    Immer bösartiger werden Skripte wie z.B. JAVA, die für verschiedene Animationen und Aktionen im Internet benötigt werden. Skripte befinden sich auf nahezu allen Webseiten und können, je nach Sicherheiteinstellungen ihres Browsers, über so genannte ActiveX-Steuerelemente direkt auf ihr Betriebssystem zugreifen. So kann Beispielsweise die Systemregistrierung unbemerkt geändert werden oder Spyware- und Dialerprogramme installiert werden. Man kann durchaus eine Ausführung solcher Skripte und ActiveX mit den entsprechenden Browsereinstellungen verbieten, was allerdings den  Besuch vieler Webseiten einschränkt oder fast unmöglich macht. Manche Antivirenprogramme  haben die Möglichkeit solche Skripte zu Filtern, ansonsten gibt es auch Antispy- oder Dialerschutzprogramme die im Internet, meist kostenlos für private- Anwender, erhältlich sind.

 

Für weitere Fragen zu diesen und anderen Themen
stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.

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©2004 Jochen Will Kommunikations- und Computertechnik